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Self-Publishing: Ist das etwas für mich?

Schreibmaschine und Bücher

Dank Self-Publishing kann man heutzutage sein eigenes Buch veröffentlichen, ohne dass man dafür auf einen Verlag angewiesen ist. Die Gründe, um eigene Bücher zu publizieren, sind vielfältig. In diesem Beitrag möchte ich Dir 4 unterschiedliche Typen von Self-Publishern vorstellen, indem ich mit fiktiven Charakteren arbeite. Vielleicht findest Du Dich ja in dem einen oder anderen Beispiel wieder.

Ein kleines Wort vorweg: Falls Du noch auf der Suche nach einer professionellen Gestaltung Deines Buches bist: Ich biete für die unterschiedlichsten Genres Taschenbuch-Vorlagen an. Diese wurden in Anlehnung an das Design der Bestseller der jeweiligen Nische gestaltet. (Blogbeitrag: So arbeitet man mit Formatvorlagen.)


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Beispiel 1: Schreiben als Hobby

Im ersten Beispiel möchte ich Dir Klaus vorstellen, der einem soliden Bürojob nachgeht. Seine große Leidenschaft ist allerdings das Schreiben. Denn seit seiner Kindheit schreibt Klaus gerne Geschichten aller Art – mal Kurzgeschichten, mal umfangreiche Erzählungen. Am liebsten schreibt er Kriminalromane, die in Paris spielen, weil er sich so sehr für die französische Hauptstadt und ihre Kultur interessiert. Auch wenn er schon zahlreiche Romane einer Krimi-Reihe geschrieben hat, treibt ihn kein monetäres Interesse an. Für ihn ist das Schreiben von Büchern einfach nur ein Kindheitstraum, den er verwirklichen möchte.

Dieses Beispiel zeigt, dass es Self-Publishing jedem ermöglicht, sich seinen Traum einer Buchveröffentlichung zu erfüllen. Man schreibt in der Freizeit an seinen Büchern, während ein fester Job dazu dient, das eigene Einkommen zu sichern. Man muss aber nicht zwangsläufig Krimis oder andere Romane schreiben, wenn man wie Klaus sein Hobby zumindest semi-professionell betreiben möchte. Auch Autobiografien, Kinderbücher und Reiseberichte stellen Möglichkeiten dar, um sich den Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen.

Wenn Du ein solcher Hobby-Autor bist, dann kann ich Dir meine Taschenbuch-Vorlagen „Adventure“ und „Kids“ empfehlen.

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Beispiel 2: Das eigene Buch, um sich als Experte zu etablieren

Die Protagonistin im zweiten Beispiel heißt Sabine. Sie ist beruflich selbstständig und arbeitet als Beziehungscoach. Da sie die Selbstständigkeit erst vor ein paar Monaten aufgenommen hat, befindet sich ihr Business noch im Aufbau. Sabine hat mittlerweile ein eigenes Blog, einen YouTube-Channel und einen Instagram-Account, die sie alle für ihre Marketing-Strategie nutzt. Auf diesem Weg hat sie mit Content-Marketing immerhin schon einen gewissen Bekanntheitsgrad in ihrer Nische erreicht. Gerne würde Sabine aber auch ein Buch herausbringen, um ihren Expertenstatus innerhalb ihrer Nische zu auszubauen. In diesem Buch möchte sie eine Coaching-Methode vorstellen, die sie selbst entwickelt hat und mit der sie auch arbeitet.

Diese Motivation für Self-Publishing ist gerade bei Coaches sehr beliebt. Denn ein eigenes Buch hat zwei verschiedene Effekte: Zum einen wird sich die bereits vorhandene Zielgruppe das Buch kaufen. Zum anderen werden auch neue Kunden mithilfe des Buches auf Sabine und ihr Angebot aufmerksam. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass sich ein Buch nicht über Nacht schreibt, wenn man wie Sabine einer selbstständigen Tätigkeit nachgeht und wenig Zeit hat. Hier macht es Sinn, wenn Du Dir zum Beispiel vornimmst, jeden Abend nach der Arbeit eine Stunde an Deinem Buch zu schreiben. So kannst Du in kleinen Schritten Dein Projekt von einem eigenen Buch realisieren.

Wenn auch Du ein Coach bist und Dein eigenes Buch herausbringen möchtest, dann kann ich Dir meine Taschenbuch-Vorlagen „Lovely“ und „Mindset“ empfehlen.

Übrigens habe ich für mein Buch „Texte schreiben für WordPress Webseite und Blog“ genau dasselbe Motiv gehabt wie Sabine aus unserem Beispiel.

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Beispiel 3: Seine Studienarbeit in Buch-Form veröffentlichen

Im dritten Beispiel geht es jetzt darum, wie man Self-Publishing nutzt, um seine Studienarbeit in Form eines Buches zu veröffentlichen. Der fiktive Charakter für dieses Beispiel heißt Maximilian und hat in einem technischen Studiengang eine Abschlussarbeit zum Thema Elektromobilität geschrieben. Einerseits hat er für die Recherche seiner Arbeit sehr viele neue Dinge zu diesem Thema herausgefunden. Andererseits hat er selbst ein Konzept entwickelt, das die Mobilität der Zukunft revolutionieren könnte. Und all diese Forschungsergebnisse möchte er nun der Allgemeinheit präsentieren, indem er sie in einem Buch zusammenfasst.

Maximilian aus unserem Beispiel hat mehrere Motive, die ihn antreiben. Auf der einen Seite möchte er sein Wissen teilen, weil er die Welt ein Stückchen besser machen möchte. Auf der anderen Seite kann er mithilfe eines Buches einen kleinen finanziellen Ertrag aus dem großen Aufwand erzielen, den er betrieben hat. Das Schöne an diesem Beispiel ist, dass man sein Buch nicht von Grund auf neu schreiben muss. Stattdessen justiert man lediglich auf Basis der vorhandenen Texte etwas nach. Der Zeitaufwand ist also sehr viel geringer als in den ersten beiden Beispielen. Mein Buch „Social Media Marketing für das Radio“ ist genauso entstanden.

Wenn Du eine Studienarbeit hast, die Du gerne als Buch herausbringen möchtest, dann kann ich Dir meine Taschenbuch-Vorlagen „Knowledge“ und „Mindset“ empfehlen.

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Beispiel 4: Self-Publishing mithilfe von Ghostwritern

Das letzte Beispiel unterscheidet sich ein wenig von den ersten drei vorgestellten Methoden. Denn jetzt geht es darum, dass man die Bücher, die man verkauft, noch nicht einmal selbst schreibt. Angelika, die Protagonistin aus diesem Beispiel, ist Lehrerin und hat das Bedürfnis, sich eine weitere Einnahmequelle aufzubauen. Ihr Antrieb ist also ganz klar das monetäre Interesse. Aufgrund der Gewinnerzielungsabsicht wird sie für ihr Business höchstwahrscheinlich ein Gewerbe anmelden müssen. Sie recherchiert, in welcher Nische ein besonders großer Markt zu erwarten ist und lässt dann mehrere Bücher über dieses Thema von einem Ghostwriter schreiben.

Diese Methode ist definitiv eine unromantische Vorstellung von Self-Publishing. Aber sie ist trotzdem vollkommen legitim, weil mittlerweile einige Menschen auf diese Weise erfolgreich sind. Der Zeitaufwand bei dieser Herangehensweise ist überschaubar, da man die Bücher nicht selbst schreiben muss. Jedoch muss man ein wenig Recherche-Arbeit betreiben und sich um die Vermarktung kümmern.

Wenn Du ein Self-Publishing-Business mithilfe von Ghostwritern aufbauen möchtest, dann eignen sich wahrscheinlich alle meine Taschenbuch-Vorlagen für Dich.

Fazit

Du hast gesehen, dass es die unterschiedlichsten Gründe gibt, weshalb man im Selbstverlag ein Buch veröffentlicht.

Für manche Menschen ist das Schreiben einfach ein Hobby, dem sie nachgehen. Eine Buchveröffentlichung kann so etwas sein wie ein Kindheitstraum, der für diese Menschen wahr wird.

Andere Leute nutzen ihr Buch als Erweiterung zu ihrer Content-Marketing-Strategie. Hierzu zählen vor allem Coaches.

Ein dritter Grund für Self-Publishing ist, wenn man seine Studienarbeit in Form eines Buches herausbringen möchte. So kann man diese einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Das vierte hier vorgestellte Szenario ist, wenn Self-Publishing ein Gewerbe darstellt. Hierbei lässt man seine Bücher von Ghostwritern schreiben.

Findest Du Dich in einem der Beispiele wieder? Wenn ja, dann möchte ich Dich hiermit ermutigen, Dein erstes eigenes Buch herauszubringen – falls Du es nicht schon getan hast. Self-Publishing ist etwas Tolles! Und noch schöner ist das Gefühl, wenn man sein eigenes Buch in den Händen hält. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen.


**Beitragsbild von RetroSupply auf Unsplash


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